Oft fragt man sich: Was soll ich bloß schenken? Besonders, wenn es sich um Geburtstagskinder oder Jubilare handelt, die schon „alles haben“ und Sie nicht einfach einen weiteren Staubfänger verschenken möchten, der gar nicht gebraucht wird, ist eine Kinderpatenschaft über eine Hilfsorganisation ein wunderbares Geschenk, von dem alle Seiten etwas haben.
Es zeigt, dass Sie sich wirklich Gedanken über ein sinnvolles Geschenk mit sozialem Engagement gemacht haben und wird dem Beschenkten viel Freude bereiten, dem Patenkind aber eine noch viel größere Freude sein.
Für welchen Zeitraum Sie die Spende für die Kinderpatenschaft übernehmen wollen, werden Sie sicher von Ihrem Budget abhängig machen und davon, wie groß der finanzielle Aufwand für den Beschenkten sein soll.
Legen Sie den Zeitraum für Ihre Spende genau fest, damit der Beschenkte sich nach Ablauf der Zeit überlegen kann, ob er die Kinderpatenschaft aus eigenen Mitteln fortführen will.
Die Träger, die Spenden entgegen nehmen und Kinderpatenschaften organisieren, bemühen sich in der Regel um Transparenz und unterstützen Spender und Kinder dabei, Briefkontakt aufzunehmen.
So erfährt der Beschenkte immer, wie es seinem Patenkind geht und wofür die Spendengelder verwendet werden. Dabei wird durch die Patenschaft nicht nur das Kind selbst unterstützt, sondern sein gesamtes Umfeld, zum Beispiel durch den Bau von Schulen, der durch mehrere Kinderpatenschaften finanziert wird.
Damit soll vermieden werden, dass die Kinder, die das Glück haben, ein Patenkind zu sein, nicht von Neidern in der Gemeinschaft abgesondert werden. Wer für eine Kinderpatenschaft spenden will, hilft damit also nicht nur dem Kind selbst, sondern dem ganzen Dorf.
Eine Patenschaft kann zwar jederzeit beendet werden, trotzdem sollte man sich bewusst sein, dass man, wählt man sie als Geschenk, auch eine große soziale Verantwortung verschenkt, die den Beschenkten irgendwann vor die Frage stellt, ob er sie weiterführen möchte.
Ist aber zwischen dem Paten und dem bedürftigen Kind erst eine Bindung entstanden, hat der Pate erst in Briefen gelesen, wie praktisch und konkret er mit ca. 30 Euro im Monat die Lebenssituation eines ohne ihn perspektivlosen Kindes verbessern kann, wird ihm die Entscheidung, ob er die Spenden weiterhin übernehmen will, sicher nicht all zu schwer fallen.
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